„Mit viel Humor durch die Abgründe der menschlichen Seele“

Berliner Woche

Foto: Andi Bruckner

Karriere-Highlights:

  • Nominierung für den Klagenfurter Kleinkunstpreis (Herkules), den Fränkischen Kabarettpreis sowie den Euskirchner Kleinkunstpreis 2020
  • Auftritt beim Berliner Mauerfest 2011
  • Strassenhund-Tour (700 Km zu Fuß zu Auftritten in Österreich)

Eigentlich hat alles ganz harmlos begonnen: Eine Lehre im Südburgenland zum Schlosser und als Hobbymusiker in diversen Kellerbands tätig – schien der Weg Pompers eigentlich vorgezeichnet. Nach abgeschlossener Gesellenprüfung und Präsenzdienst wurde er aber von einem Freund angespornt, sich in Wieneinen neuen Job zu suchen und via Abendschule die Matura nachzuholen.

Gesagt, getan und so drückte Pomper während seiner Zeit als Leiharbeiter vier Jahre abends die Schulbank und maturierte 2001. Von 1999 bis 2004 war er dabei als Metallrestaurator in der Hofjagd- und Rüstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien tätig.

Auf den Geschmack gekommen, begann er 2003 ein Studium und wechselte beruflich ins journalistische Fach. Nachdem er mehrere Jahre Minister, Europaparlamentarier oder Oppositionsführer auf den Zahn gefühlt und sein Studium absolviert hatte, wagte er Ende 2010 den nächsten Schritt und wandte sich vollständig seiner heimlichen Liebe – der Liedermacherei & dem politischen Kabarett – zu und übersiedelte nach Berlin.

Seither hat Pomper schon etliche Programme und Musikalben veröffentlicht und ist auf größeren und kleineren Bühnen, Theatern oder Musikclubs im gesamten deutschen Sprachraum anzutreffen oder bei diversen Radio- oder TV-Stationen zu sehen oder zu hören.

Als „Strassenhund“ ging er 2017 knapp zwei Monate zu Fuß zu seinen Auftritten Österreich um nochmals eindrlinglich auf den Klimawandelaufmerksam zu machen. Dabei legte er ca. 700 Kilometer zurück. Im Gepäck hatter er auch einen mobilen Recorder, mit dem der sein gleichnamiges Album aufnahm.

2018 schrieb Pomper mit Franz A. Langer den Anti-Hass-Song „A leiwandes Land„. Nach einer Idee von Brigitte Holzinger sollte ein Lied entstehen, dass den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärkt und gegen die Spaltung im Land mobilisiert. Der Song wurde von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern des Landes wie zB Cornelius ObonyaReinhard NowakEva BillisichHarri StojkaGünther „Gunkl“ PaalPizzera & JausLeo LukasMel VerezOmar Sarsam, Pepi Hopf uva. eingesungen und eingespielt und unter dem Namen „100 Menschen – 1 Stimme“ veröffentlicht. In dem Song gibt es auch einen Hip-Hop-Teil, der von SkeroKid Pex & Disorder getextet und eingesungen wurde.
Außerdem wurde das Projekt von zahlreichen internationalen Kulturschaffenden wie den Toten HosenUlrich Seidl, Hera LindNadja MalehGustavReinhold BilgeriLusy SkayaKlaus OppitzPeter Kranich, der Tschuschenkapelle uva. in verschiedener Form unterstützt. 2019 drehte Christian Jeschkomit einem Filmteam dazu ein Video.

Pressematerial Download:
Pressetext „Das wird man wohl noch sagen dürfen“
Foto 1 (c) Andi Bruckner
Foto 2 (c) Sylvia Groesswang

Diskographie: https://www.haraldpomper.com/disko/
Presseartikel: Kurier vom 16.4.2020